KAPOVAZ
- Andreas Armster

- 14. Juli
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KAPOVAZ steht für kapazitätsorientierte variable Arbeitszeit. Dabei wird eine feste Wochenarbeitszeit vereinbart, aber der Arbeitgeber kann einen Teil der Arbeitszeit flexibel nach Bedarf abrufen – maximal 25 % der vereinbarten Stunden. Die Mitarbeitenden müssen mindestens vier Tage vorher über ihren Einsatz informiert werden. Dieses Modell erlaubt es Unternehmen, flexibel auf schwankende Auftragslagen zu reagieren. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 287)
Beispiel: Ein Mitarbeiter hat einen Vertrag über 20 Wochenstunden. Davon kann der Arbeitgeber bis zu 5 Stunden flexibel einsetzen. Benötigt das Unternehmen in einer bestimmten Woche kurzfristig mehr Hilfe im Lager, informiert der Arbeitgeber den Mitarbeiter am Montag, dass er am Freitag zusätzlich 3 Stunden arbeiten soll. Da die Frist eingehalten wurde, ist der flexible Einsatz möglich.
Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg


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