Kapitalverwässerung
Kapitalverwässerung bedeutet, dass sich nach einer Kapitalerhöhung das vorhandene Kapital bzw. die Rücklagen auf mehr Anteilseigner verteilen. Dadurch kann der Wert des einzelnen Anteils sinken. (vgl. Schneck 2018, S. 525 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen hat 100 Aktien mit einem Gesamtwert von 100.000 €. Nach einer Kapitalerhöhung kommen 100 neue Aktien hinzu, ohne dass der Unternehmenswert entsprechend steigt. Nun verteilen sich die vorhandenen Werte auf 200 statt 100 Aktien, sodass der Wert je Aktie sinken kann.
Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv




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