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Kapitaltheoretische Bilanztheorie

1. Sept.
1 Min. Lesezeit

Die kapitaltheoretische Bilanztheorie betrachtet das gesamte Unternehmen als Investitionsobjekt. Der wirtschaftliche Gewinn einer Periode ergibt sich aus der Veränderung des Ertragswerts des Unternehmens. (vgl. Schneck 2018, S. 93 ff.)


Beispiel: Hat ein Unternehmen zu Jahresbeginn einen Ertragswert von 1 Mio. € und am Jahresende von 1,1 Mio. €, beträgt der wirtschaftliche Gewinn 100.000 €. Die Bilanzposten werden dabei grundsätzlich mit ihren jeweiligen Ertragswerten bewertet.


Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv

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