Kapitalstrukturkennzahlen
- Andreas Armster

- 7. Jan.
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Kapitalstrukturkennzahlen beschreiben die Zusammensetzung des Kapitals eines Unternehmens und geben Auskunft über Herkunft, Art und Laufzeit der eingesetzten Finanzmittel. Sie beziehen sich auf die Passivseite der Bilanz und dienen vor allem der Beurteilung der Verschuldung, der Finanzierungsstruktur sowie der Kreditwürdigkeit eines Unternehmens. Dabei wird zwischen vertikalen Kapitalstrukturkennzahlen, die einzelne Kapitalarten zueinander ins Verhältnis setzen, und horizontalen Kapitalstrukturkennzahlen unterschieden, die die Laufzeiten von Kapital und Vermögen vergleichen. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 492 ff.)
Beispiele: Verschuldungsgrad, Anlagendeckungsgrad, Working Capital
Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg



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