Kapitalmarktlinie
- Andreas Armster

- 5. Jan.
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Die Kapitalmarktlinie beschreibt im CAPM den linearen Zusammenhang zwischen der erwarteten Rendite und dem Gesamtrisiko (Standardabweichung) effizienter Portfolios, die aus einer Kombination des risikolosen Wertpapiers und des Marktportfolios bestehen. Sie zeigt die maximal erreichbare Rendite für jedes Risikoniveau und hat den risikolosen Zinssatz als Achsenabschnitt sowie die Marktrisikoprämie als Steigung. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 182 f.)
Beispiel: Ein Anleger kann sein Geld entweder vollständig zum risikolosen Zinssatz von 2 % anlegen oder einen Teil in das Marktportfolio investieren, das eine erwartete Rendite von 8 % bei höherem Risiko bietet. Entscheidet er sich für eine Mischung aus beiden Anlagen, liegt die erwartete Rendite seines Portfolios auf der Kapitalmarktlinie, etwa bei 5 %, wenn er einen Teil risikolos und einen Teil im Marktportfolio anlegt. Je höher der Anteil des Marktportfolios, desto höher sind sowohl Risiko als auch Rendite, stets entlang der Kapitalmarktlinie.
Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg



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