Kapitalbindungsorientierte Investitionsbegriff
Der kapitalbindungsorientierte Investitionsbegriff versteht eine Investition als eine Auszahlung, die zu einer längerfristigen Bindung von Kapital im Anlagevermögen oder Umlaufvermögen führt und dieses Kapital erst schrittweise durch spätere Einzahlungen wieder freisetzt. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 7 f.)
Beispiel: Ein Unternehmen kauft eine neue Produktionsmaschine für 100.000 €, die das Anlagevermögen erhöht. Das dafür gebundene Kapital wird erst über mehrere Jahre durch die Einnahmen aus der Produktion wieder freigesetzt.
Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg




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