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Kapazitätsauslastung

10. Feb.
1 Min. Lesezeit

Die Kapazitätsauslastung misst, wie intensiv das vorhandene Sachanlagevermögen eines Unternehmens zur Leistungserstellung genutzt wird. Sie zeigt, in welchem Umfang die vorhandenen Produktionskapazitäten tatsächlich durch Umsatz bzw. Beschäftigung ausgelastet sind und dient damit als Indikator für die Wirtschaftlichkeit des Kapitaleinsatzes. (vgl. Roos 2024, S. 430)


Beispiel: Ein Unternehmen verfügt über Sachanlagevermögen von 10 Mio. €. Bei einer normalen Auslastung könnten damit 20 Mio. € Umsatz erzielt werden. Tatsächlich erwirtschaftet das Unternehmen im Jahr nur 15 Mio. € Umsatz. Die Kapazitätsauslastung beträgt somit 15 / 20 = 75 %. Das bedeutet, dass die vorhandenen Anlagen nicht vollständig genutzt werden und ein Teil der fixen Kosten unproduktiv bleibt.


Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag

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