Kameralistische Rechnungswesen
Das kameralistische Rechnungswesen erfasst vor allem Einnahmen und Ausgaben. Im Gegensatz zur kaufmännischen Buchhaltung werden Vermögen und Schulden nicht umfassend bewertet. Es wird vor allem in der öffentlichen Verwaltung eingesetzt. (vgl. Schneck 2018, S. 827 ff.)
Beispiel: Eine Gemeinde nimmt 500.000 € Steuern ein und gibt 300.000 € für Straßenbau aus. Die Kameralistik erfasst diese Einnahmen und Ausgaben und zeigt einen Überschuss von 200.000 €.
Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv




Kommentare