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Kalkulatorische Abschreibungen

Aktualisiert: 18. Nov. 2025

Kalkulatorische Abschreibungen sind Kosten, die in der Kostenrechnung berücksichtigt werden, um den Wertverlust von Vermögensgegenständen zu erfassen. Grundlage sind die Wiederbeschaffungskosten (Wiederbeschaffungswert). (vgl. Kußmaul 2016, S. 197)


Beispiel: Ein Unternehmen besitzt eine Produktionsanlage, die in der Finanzbuchhaltung über fünf Jahre linear abgeschrieben wird. Allerdings schätzt das Unternehmen aufgrund von technologischen Fortschritten oder anderen Faktoren, dass die tatsächliche Nutzungsdauer der Anlage nur vier Jahre beträgt. Um diesen erwarteten Wertverlust genauer zu erfassen, werden kalkulatorische Abschreibungen vorgenommen, die höher sind als die rein buchhalterischen Abschreibungen. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, die tatsächlichen Kosten der Anlagenabnutzung besser zu berücksichtigen und eine genauere Abbildung der Kosten in der Kostenrechnung zu erreichen.


Kußmaul, H. (2016): Betriebswirtschaftslehre. Eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer. 8. Auflage. In: Corsten, H. (Hrsg.): Lehr- und Handbücher der Betriebswirtschaftslehre. Berlin/Boston: De Gruyter, S. 197

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