Juliusturm
- Andreas Armster

- 16. Juni
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Als Juliusturm bezeichnet man angehäufte staatliche Kassenreserven bzw. Haushaltsüberschüsse. Der Begriff wurde in den 1950er-Jahren für die hohen Rücklagen des Bundes verwendet und geht auf den Juliusturm der Zitadelle Spandau zurück, in dem früher ein Kriegsschatz aufbewahrt wurde. (vgl. Eggert/Minter 2013, S. 113)
Beispiel: Wenn der Staat über Jahre mehr einnimmt als ausgibt und große Finanzreserven ansammelt, spricht man bildlich von einem „Juliusturm“.
Eggert, W.; Minter, S. (2013): Kompakt-Lexikon. Finanzwissenschaft. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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