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Joseph Alois Schumpeter

23. Juli
1 Min. Lesezeit

Joseph Alois Schumpeter (1883–1950) war ein österreichischer Nationalökonom, der vor allem durch seine Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung bekannt wurde. Er sah Innovationen und unternehmerisches Handeln als wichtigste Triebkräfte des wirtschaftlichen Fortschritts. Nach seiner Auffassung sorgen Unternehmer durch neue Produkte, Verfahren und Geschäftsmodelle für einen Prozess der „schöpferischen Zerstörung“, bei dem alte Strukturen verdrängt und neue geschaffen werden. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 545 f.)


Beispiel: Die Einführung des Smartphones verdrängte viele ältere Produkte wie MP3-Player und Digitalkameras. Dieses Ersetzen bestehender Technologien durch Innovationen ist ein typisches Beispiel für Schumpeters Konzept der „schöpferischen Zerstörung“.


May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag

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