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Jonas Cohn

24. Aug.
1 Min. Lesezeit

Jonas Cohn (1869–1947) gehörte zur Heidelberger Schule des Neukantianismus. In der Pädagogik sah er die zentrale Aufgabe der Erziehung darin, den Menschen zur Freiheit und zum eigenen Willen zu führen – gleichzeitig aber auch an Werte und Normen zu binden. (vgl. Böhm/Seichter 2018, S. 106)


Beispiel: Ein Lehrer soll einen Schüler nicht einfach dazu bringen, das zu tun, was der Lehrer will. Stattdessen soll der Schüler lernen, selbstständig einen eigenen Willen zu entwickeln und frei zu handeln. Gleichzeitig muss er lernen, diesen eigenen Willen an verbindlichen Werten und Normen auszurichten.


Böhm, W.; Seichter, S. (2018): Wörterbuch der Pädagogik. 17. Auflage. Paderborn: Ferdinand Schöningh

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