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John Stuart Mill

11. Aug.
1 Min. Lesezeit

John Stuart Mill (1806–1873) war ein britischer Philosoph und Ökonom und ein wichtiger Vertreter der klassischen Nationalökonomie. In seinem Werk „On Liberty“ (1859) stellte er die individuelle Freiheit in den Mittelpunkt. Freiheit sollte seiner Auffassung nach grundsätzlich nur dort eingeschränkt werden, wo dadurch die Freiheit anderer gefährdet wird. Wirtschaftspolitisch war Mill weniger strikt liberal: Er unterschied zwischen Produktion, die möglichst frei bleiben sollte, und der Verteilung von Wohlstand, bei der staatliche Eingriffe möglich seien. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 415)


Beispiel: Der Staat sollte Unternehmen grundsätzlich frei produzieren lassen. Bei der Verteilung des erwirtschafteten Wohlstands könnte er jedoch beispielsweise durch Steuern oder Sozialleistungen eingreifen, um die Verteilung des Einkommens zu beeinflussen.


May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag

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