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Iterationsverfahren

28. Sept.
1 Min. Lesezeit

Das Iterationsverfahren ist ein Verfahren zur vollständigen Verrechnung der Kosten innerbetrieblicher Leistungen. Dabei werden zunächst unter Vernachlässigung der wechselseitigen Leistungsverflechtungen vorläufige Verrechnungspreise verwendet, um die Kosten der Hilfskostenstellen teilweise zu verrechnen. Anschließend werden die entstehenden Verrechnungsdifferenzen schrittweise weiterverrechnet, bis keine wesentlichen Differenzen mehr bestehen und sämtliche Kosten vollständig verrechnet sind. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 118 f.)


Beispiel: Zwei Hilfskostenstellen A und B erbringen gegenseitig Leistungen. Zunächst werden die Kosten mit vorläufigen Verrechnungspreisen verrechnet. Dabei bleiben beispielsweise 2.000 € Verrechnungsdifferenz bei A und 1.000 € bei B. In den folgenden Iterationsschritten werden diese Differenzen erneut verrechnet, bis die verbleibenden Differenzen nahezu 0 € betragen und die gesamten Kosten vollständig auf die empfangenden Kostenstellen verteilt sind.


Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.

3. Auflage. Wiesbaden: Gabler

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