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Investitionsrate

Die Investitionsrate ist eine Kapitalflusskennzahl, die angibt, in welchem Verhältnis die vom Unternehmen getätigten (Anlage-)Investitionen zu den Umsatzerlösen stehen. Sie zeigt also, wie viel Prozent der erwirtschafteten Erlöse in langfristige Vermögenswerte reinvestiert werden. Berechnet wird sie, indem die (Anlage-)Investitionen durch die Umsatzerlöse geteilt werden. Die Kennzahl dient dazu, die Investitionstätigkeit eines Unternehmens im Verhältnis zu seiner wirtschaftlichen Leistung zu beurteilen. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 483 f.)


Beispiel: Ein Unternehmen erzielt im Geschäftsjahr Umsatzerlöse von 2 Mio. € und tätigt gleichzeitig Investitionen in neue Maschinen und Anlagen in Höhe von 400.000 €. Die Investitionsrate berechnet sich in diesem Fall, indem die Investitionen durch die Umsatzerlöse geteilt werden: 400.000 € ÷ 2.000.000 € = 0,2 bzw. 20 %. Das bedeutet, dass das Unternehmen 20 % seiner Umsatzerlöse in langfristige Vermögenswerte investiert hat.


Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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