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Investitionsintensität

Die Investitionsintensität ist eine Kapitalflusskennzahl gibt an, wie stark ein Unternehmen in das Anlagevermögen investiert, bezogen auf das Nettoanlagevermögen zu Beginn des Jahres. Sie zeigt damit die Wachstums- und Zukunftsvorsorgeaktivitäten eines Unternehmens an: Je höher die Kennzahl, desto intensiver werden alte Anlagen ersetzt oder neue geschaffen, um die Produktionsbasis zu sichern oder zu erweitern. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 487 f.)


Beispiel: Ein Unternehmen hat zu Jahresbeginn ein Nettoanlagevermögen von 500.000 € und tätigt im laufenden Jahr Investitionen von 100.000 € in Maschinen und Gebäude. Die Investitionsintensität beträgt damit 100.000 € ÷ 500.000 € = 0,2 bzw. 20 %. Das bedeutet, dass 20 % des Anfangsvermögens in neue Anlagen investiert wurden, um das Wachstum oder die Erneuerung des Unternehmens zu sichern.


Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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