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Investitionsdeckungsgrad

Der Investitionsdeckungsgrad ist eine Kapitalflusskennzahl und gibt das Verhältnis zwischen den Abschreibungen auf Anlagen und den getätigten Anlageinvestitionen an. Er zeigt, in welchem Umfang die Abschreibungen zur Finanzierung der Investitionen genutzt werden: Ein Wert kleiner als 1 weist auf Erweiterungsinvestitionen oder Wachstumsinvestitionen hin, ein Wert von 1 auf reine Erhaltungsinvestitionen, und ein Wert größer als 1 auf Konsolidierungs- oder Schrumpfungspolitik. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 487)


Beispiel: Ein Unternehmen schreibt im Geschäftsjahr 50.000 € für seine Maschinen ab und investiert gleichzeitig 70.000 € in neue Anlagen. Der Investitionsdeckungsgrad beträgt damit 50.000 € ÷ 70.000 € = 0,71. Dies zeigt, dass die Abschreibungen nicht ausreichen, um die Investitionen zu decken, und das Unternehmen zusätzliches Kapital aufnehmen muss, um seine Wachstumsmaßnahmen und Erweiterungsmaßnahmen zu finanzieren.


Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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