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Investitionscontrolling

28. Sept.
1 Min. Lesezeit

Das Investitionscontrolling (Capital Budgeting) ist ein Teilgebiet des Controllings, das sich mit der wertschöpfungsorientierten Planung, Entscheidung und Kontrolle der Investitionstätigkeit eines Unternehmens befasst. Es umfasst unter anderem die Investitionsplanung und Kapazitätsplanung, die Abstimmung des Investitionsprozesses mit Organisation und Personal sowie die Durchführung, Nutzung und Kontrolle von Investitionen. Im Gegensatz zum Finanzcontrolling stehen dabei die realwirtschaftlichen Aspekte der Investitionen im Vordergrund. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 117)


Beispiel: Ein Unternehmen plant die Anschaffung einer neuen Produktionsanlage für 1 Mio. €. Das Investitionscontrolling prüft den Kapazitätsbedarf, stimmt die Investition mit Produktion und Personal ab und kontrolliert anschließend, ob die Anlage wie geplant genutzt wird und den erwarteten wirtschaftlichen Nutzen erzielt.


Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.

3. Auflage. Wiesbaden: Gabler

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