Interpretative Paradigma
Das interpretative Paradigma geht davon aus, dass Menschen als sinnverstehende Wesen handeln und soziale Rollenbeziehungen durch symbolische Interaktionen ausgehandelt werden. Dabei werden Handlungen nicht als vorgegebene Ursache-Wirkungs-Abfolgen gesehen, sondern als Ergebnis von Verständigungsprozessen zwischen den Akteuren. (vgl. Kron/Jürgens/Standop 2024, S. 66)
Beispiel: Eine Unterrichtssituation, in der Lehrerkräfte und Lernende gemeinsam Regeln für Gruppenarbeit aushandeln. Dabei klären sie, wie Gesprächsbeiträge geäußert werden sollen, wer wann das Wort ergreift und wie Konflikte gelöst werden, anstatt dass die Regeln vorher starr vorgegeben sind.
Kron, F. W.; Jürgens, E.; Standop, J. (2024): Grundwissen Didaktik. 7. Auflage. München: Ernst Reinhardt




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