Interpolationsverfahren
Das Interpolationsverfahren ist ein Verfahren zur Vereinfachung von Zeitstudien, insbesondere bei der Herstellung von Produkten. Sind beispielsweise die Fertigungszeiten eines kleinen und eines großen Produkts bekannt, kann unter Annahme bekannter Zusammenhänge zwischen Fertigungszeit und Einflussgrößen die Fertigungszeit eines Produkts mittlerer Größe durch rechnerische oder grafische Interpolation ermittelt werden. Die ermittelte Zeit liegt in der Regel zwischen den beiden bekannten Eckzeiten. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 116)
Beispiel: Für ein kleines Produkt mit 10 cm Größe beträgt die Fertigungszeit 20 Minuten, für ein großes Produkt mit 30 cm Größe 40 Minuten. Wird von einem linearen Zusammenhang ausgegangen, ergibt sich für ein Produkt mit 20 cm Größe durch Interpolation eine Fertigungszeit von 30 Minuten.
Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.
3. Auflage. Wiesbaden: Gabler




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