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Interne Zinsfußmethode

3. Jan.
1 Min. Lesezeit

Die Interne Zinsfußmethode (IRR) ist ein dynamisches Verfahren der Investitionsrechnung, bei dem der Zinssatz ermittelt wird, bei dem der Kapitalwert einer Investition genau Null ist. Dieser Zinssatz gibt die effektive Rendite eines Investitionsprojekts an. Eine Investition gilt als vorteilhaft, wenn ihr interner Zinsfuß über dem Kalkulationszins (Mindestverzinsung) liegt. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 63 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen investiert 10.000 € in eine Maschine und erhält in den nächsten drei Jahren jeweils 4.000 € an Rückflüssen. Der interne Zinsfuß ist der Zinssatz, bei dem der Barwert dieser drei Einzahlungen genau der Anfangsinvestition von 10.000 € entspricht. Liegt der so ermittelte Zinssatz beispielsweise bei 12 % und ist damit höher als der geforderte Mindestzins von 8 %, gilt die Investition als vorteilhaft.


Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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