Interne Kontrollsystem
Das Interne Kontrollsystem (IKS) umfasst die Gesamtheit der in einem Unternehmen eingerichteten Maßnahmen und Mechanismen zur Sicherung betrieblicher Werte, zur Gewährleistung richtiger und zeitnaher Informationen sowie zur Steigerung der betrieblichen Effizienz. Dazu gehören beispielsweise Funktionstrennung, automatische Kontrollen und organisatorische Vorgaben. Im Rahmen der Jahresabschlussprüfung wird das IKS untersucht, um den Umfang der Einzelfallprüfungen risikoorientiert festzulegen. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 115)
Beispiel: In einem Unternehmen darf ein Mitarbeiter eine Rechnung über 10.000 € nicht selbst freigeben und bezahlen. Ein anderer Mitarbeiter prüft und genehmigt die Rechnung, bevor sie bezahlt wird. Diese Funktionstrennung ist Bestandteil des IKS und verringert das Risiko von Fehlern oder Manipulationen.
Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.
3. Auflage. Wiesbaden: Gabler




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