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Interindividuelle Norm

21. Dez. 2025
1 Min. Lesezeit

Die interindividuelle Norm bewertet eine Leistung im Vergleich zu den Leistungen anderer Personen. Ein individuelles Testergebnis wird also daran gemessen, wie gut oder schlecht jemand im Verhältnis zu einer Vergleichsgruppe, etwa der Klasse oder Jahrgangsstufe, abgeschnitten hat. (vgl. Hesse/Latzko 2017, S. 76 f.)


Beispiel: Ein Schüler erreicht in einer Mathematikarbeit 24 von 50 Punkten; da die meisten Mitschüler jedoch zwischen 30 und 45 Punkte erzielt haben, wird seine Leistung im Vergleich zur Klasse als unterdurchschnittlich eingeschätzt.


Hesse, I.; Latzko, B. (2017): Diagnostik für Lehrkräfte. 3. Auflage. Opladen/Toronto: Barbara Budrich

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