Interbankenkennzahl
Die Interbankenkennzahl setzt die Forderungen einer Bank an andere Kreditinstitute ins Verhältnis zu ihren Verbindlichkeiten gegenüber diesen Instituten und zeigt damit, ob die Bank am Interbankenmarkt eher als Gläubiger oder Schuldner auftritt. (vgl. Botsis et al. 2015, S. 129)
Beispiel: Hat eine Bank Forderungen von 120 Mio. € und Verbindlichkeiten von 100 Mio. €, beträgt die Interbankenkennzahl 120 %, was bedeutet, dass die Bank Nettogläubiger am Interbankenmarkt ist.
Botsis, D.; Hansknecht, S.; Hauke, C.; Janssen, N.; Kaiser, B.; Rock, T. (2015): Kennzahlen und Kennzahlensysteme für Banken. Wiesbaden: Springer Gabler




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