Interaktionstheorie der Personalführung
Die Interaktionstheorie der Personalführung besagt, dass Führung durch die wechselseitige Beeinflussung von Führungskräften und Mitarbeitenden entsteht. Dabei werden sowohl persönliche Eigenschaften und Verhaltensweisen als auch die jeweilige Situation berücksichtigt. Auch Mitarbeitende ohne formale Führungsposition können Einfluss auf andere nehmen. (vgl. Macharzina/Wolf 2023, S. 612 f.)
Beispiel: Eine Führungskraft möchte eine neue Arbeitsmethode einführen. Ein erfahrener Mitarbeiter schlägt jedoch eine bessere Vorgehensweise vor und überzeugt das Team mit seinen Argumenten. Die Führungskraft greift den Vorschlag auf und passt ihre Entscheidung an. Beide Seiten beeinflussen sich gegenseitig.
Macharzina, K.; Wolf, J. (2023): Unternehmensführung. Das internationale Managementwissen Konzepte – Methoden – Praxis. 12. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien




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