Instrumentelles Konditionieren
- Andreas Armster

- 3. Aug.
- 1 Min. Lesezeit
Instrumentelles Konditionieren ist eine Lernform, bei der Verhalten gezielt als Mittel eingesetzt wird, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen. Dabei lernt das Individuum, durch bestimmte Handlungen positive Konsequenzen zu erhalten oder negative zu vermeiden. Im Unterschied zum operanten Konditionieren steht hier die Absicht oder der Zweck des Verhaltens im Vordergrund. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 493 f.)
Beispiel: Ein Schüler lernt, seine Hausaufgaben rechtzeitig zu machen, weil er dadurch Lob von der Lehrerin bekommt und bessere Noten erzielt. So wird das Verhalten (Hausaufgaben machen) zum Mittel, um ein gewünschtes Ziel (Lob, gute Noten) zu erreichen.
Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg


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