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Innenfinanzierungsgrad

Der Innenfinanzierungsgrad ist eine Kapitalflusskennzahl und gibt an, in welchem Verhältnis die aus dem eigenen Geschäftsbetrieb erwirtschafteten Mittel (Cashflow) zu den getätigten (Anlage-)Investitionen stehen. Er zeigt somit, inwieweit ein Unternehmen seine Investitionen aus eigenen Mitteln finanzieren kann, ohne auf externe Finanzierung zurückzugreifen. Die Kennzahl wird berechnet, indem der Cashflow durch die Investitionen geteilt wird. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 484 f.)


Beispiel: Ein Unternehmen erwirtschaftet im Geschäftsjahr einen Cashflow von 200.000 EUR und tätigt gleichzeitig (Anlage-)Investitionen in Höhe von 150.000 EUR. Der Innenfinanzierungsgrad beträgt damit 200.000 EUR ÷ 150.000 EUR = 1,33 oder 133 %. Dies bedeutet, dass das Unternehmen seine Investitionen vollständig aus eigenen Mitteln finanzieren kann und darüber hinaus noch 33 % des investierten Betrags als zusätzliche Liquidität zur Verfügung stehen.


Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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