Inkrementalismus
- Andreas Armster

- 16. Juni
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Der Inkrementalismus ist eine Methode der Haushaltsplanung, bei der die Budgetansätze der Vorperiode als Ausgangspunkt dienen und nur schrittweise angepasst werden. Die Haushaltsanmeldungen werden von den einzelnen Verwaltungsstellen gesammelt, koordiniert und mit Zuschlägen oder Abschlägen versehen. Diese Vorgehensweise kann zu einer gewissen Unflexibilität des Haushalts führen. (vgl. Eggert/Minter 2013, S. 109)
Beispiel: Eine Behörde hatte im letzten Jahr ein Budget von 10 Mio. €. Für das nächste Jahr beantragt sie 10,5 Mio. € (+5 %). Das Finanzministerium prüft den Antrag und genehmigt 10,3 Mio. €.
Eggert, W.; Minter, S. (2013): Kompakt-Lexikon. Finanzwissenschaft. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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