Informationsverkeilung
- Andreas Armster

- 24. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Informationsverkeilung bezeichnet die Situation, in der eine Vertragspartei über bessere oder exklusivere Informationen über relevante Transaktionsfaktoren verfügt und dadurch Opportunismus ausnutzen könnte. Sie entsteht besonders bei Faktorspezifität und Unsicherheit und kann die Transaktionskosten erhöhen. (vgl. Bea/Göbel 2019, S. 147)
Beispiel: Ein Zulieferer kennt die tatsächlichen Produktionskosten für eine Spezialkomponente besser als der Automobilhersteller. Er könnte dies ausnutzen, um höhere Preise durchzusetzen, weil der Hersteller die Kosten nicht genau einschätzen kann.
Bea, F. X.; Göbel, E. (2019): Organisation. Theorie und Gestaltung. 5. Auflage. München: UVK Verlag



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