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Informationsverarbeitungsansatz

Der Informationsverarbeitungsansatz betrachtet Unternehmen als informationsverarbeitende Systeme und geht davon aus, dass Organisationen dann effektiv funktionieren, wenn ihr Informationsverarbeitungsbedarf (z.B. durch komplexe Aufgaben) mit ihrer Informationsverarbeitungskapazität (z.B. durch Strukturen, Kommunikation, IT) übereinstimmt. (vgl. Wolf 2023, S. 303 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen wächst stark und muss mehr Kundenanfragen bearbeiten (= hoher Informationsbedarf). Es führt ein CRM-System und klare Kommunikationsregeln ein (= höhere Informationsverarbeitungskapazität), damit alle relevanten Informationen schnell verarbeitet werden können und Entscheidungen weiterhin effizient getroffen werden.


Wolf, J. (2023):  Organisation, Management, Unternehmensführung. Theorien, Praxisbeispiele und Kritik. 7. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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