Inertia-Verhalten
- Andreas Armster

- vor 2 Tagen
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Das Inertia-Verhalten beschreibt eine kognitive Trägheit von Nachfragern, bei der sie Preisänderungen nicht sofort wahrnehmen. Aufgrund ungenauen Preiswissens oder geringen Involvements gehen sie weiterhin von einem reduzierten Preis aus, sodass der Absatz auch nach Aktionsende zunächst erhöht bleiben kann. (vgl. Pechtl 2014, S. 308)
Beispiel: Ein Joghurt ist eine Woche lang im Sonderangebot. In der darauffolgenden Woche wurde der Preis wieder erhöht, doch viele Kunden erinnern sich noch an den Aktionspreis und gehen weiterhin von einem günstigen Angebot aus. Deshalb bleibt der Absatz zunächst höher als üblich.
Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius



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