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Induktives Denken

Induktives Denken bezeichnet die Fähigkeit, Regelmäßigkeiten, Zusammenhänge oder Ordnungen in scheinbar ungeordneten Informationen zu erkennen. Dabei werden Beobachtungen systematisiert und aus Einzelinformationen allgemeine Hypothesen abgeleitet. Es ist eine grundlegende Denkfähigkeit, die sowohl für schulisches Lernen als auch für alltägliche Problemlösungen bedeutsam ist. (vgl. Hesse/Latzko 2017, S. 124 ff.)


Beispiel: Wenn eine Lehrerin den Schülern mehrere Zahlenreihen zeigt, bei denen sich die Zahlen nach bestimmten Regeln verändern, und die Kinder selbstständig erkennen sollen, welche Regel jeweils gilt und wie die Reihe fortgesetzt wird. Dabei lernen sie, Muster zu erkennen, Vergleiche anzustellen und eigene Schlussfolgerungen zu ziehen.


Hesse, I.; Latzko, B. (2017): Diagnostik für Lehrkräfte. 3. Auflage. Opladen/Toronto: Barbara Budrich

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