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Induktionsproblem

23. Dez. 2025
1 Min. Lesezeit

Das Induktionsproblem beschreibt die Unsicherheit bei der Verallgemeinerung von Beobachtungen. Nur weil ein Zusammenhang häufig beobachtet wurde, lässt sich nicht beweisen, dass er immer und überall gilt. Induktion liefert daher keine sicheren Vorhersagen, sondern dient hauptsächlich zur Bildung von Hypothesen. (vgl. Bea/Göbel 2019, S. 60)


Beispiel: Wenn ein Unternehmen in den letzten fünf Jahren festgestellt hat, dass Werbeaktionen zu mehr Kundenanfragen führen, könnte es induktiv schließen, dass dies auch in Zukunft gilt. Allerdings lässt sich nicht sicher beweisen, dass jede zukünftige Werbeaktion denselben Effekt hat, weil sich nicht alle möglichen Fälle beobachten lassen.


Bea, F. X.; Göbel, E. (2019): Organisation. Theorie und Gestaltung. 5. Auflage. München: UVK Verlag

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