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In-house-Banking

9. Sept.
1 Min. Lesezeit

In-house-Banking bezeichnet die Übernahme von Bankaufgaben und Finanzaufgaben durch das Finanzmanagement eines Unternehmens, sodass weniger auf eine externe Bank zurückgegriffen werden muss. Dazu gehören z. B. Zahlungsverkehr, Geldanlage, Währungsmanagement und Kreditmanagement. Ziel ist es, Kosten zu senken und die Wertschöpfung im Unternehmen zu erhöhen. (vgl. Schneck 2018, S. 483 ff.)


Beispiel: Ein Konzern mit mehreren Tochterunternehmen übernimmt selbst das Cash Management. Tochter A hat 500.000 € überschüssige Liquidität, während Tochter B 300.000 € benötigt. Statt dass beide Unternehmen externe Banken nutzen, organisiert die In-house-Bank den internen Ausgleich: 300.000 € werden von A an B weitergeleitet. Dadurch können externe Bankgeschäfte und damit verbundene Kosten reduziert werden.


Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv

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