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IASB-Framework

21. Aug. 2025
1 Min. Lesezeit

Das IASB-Framework, auch Rahmenkonzept genannt, bildet die konzeptionelle Grundlage der IFRS-Rechnungslegung. Es legt die grundlegenden Ziele, Prinzipien und qualitativen Anforderungen an die Finanzberichterstattung fest und dient damit als Leitlinie für das International Accounting Standards Board (IASB) bei der Entwicklung und Überarbeitung von Standards. (vgl. Heyd/Zorn 2020, S. 25 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen entwickelt eine neue Art von Software und fragt sich, ob die Entwicklungskosten aktiviert oder sofort als Aufwand gebucht werden müssen. Da es dazu keinen klaren IFRS-Standard gibt, orientiert sich das Unternehmen am Framework, das allgemeine Ansatzgrundsätze und Bewertungsgrundsätze für Vermögenswerte vorgibt. Danach wird ein Posten als Vermögenswert bilanziert, wenn ein künftiger wirtschaftlicher Nutzen wahrscheinlich ist und die Kosten verlässlich gemessen werden können. Entsprechend entscheidet das Unternehmen auf Basis des Frameworks, ob die Entwicklungskosten als Vermögenswert in die Bilanz aufgenommen werden dürfen.


Heyd, R.; Zorn, D. (2020): Internationale Rechnungslegung. München: UVK Verlag

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