Hypothese der Normalaktivierung
Die Hypothese der Normalaktivierung besagt, dass die Leistungsfähigkeit eines Individuums mit zunehmender Aktivierung ansteigt – im Bereich zwischen entspannter Wachheit und wacher Aufmerksamkeit. In diesem optimalen Aktivierungsbereich ist die Informationsverarbeitung besonders effizient. Sowohl ein erhöhtes allgemeines Wachheitsniveau (tonische Aktivierung) als auch kurzfristige Reize (phasische Aktivierung) fördern die Leistung. (vgl. Swoboda/Schramm-Klein 2025, S. 37 ff.)
Beispiel: Ein Student bereitet sich konzentriert und wach auf eine Prüfung vor. Er hat weder zu wenig Energie noch ist er übermäßig nervös. In diesem Zustand – zwischen entspannter Wachheit und fokussierter Aufmerksamkeit – kann er den Lernstoff effizient aufnehmen und verarbeiten.
Swoboda, B.; Schramm-Klein, H. (2025): Käuferverhalten. 7. Auflage. Wiesbaden: Springer Gabler




Kommentare