Humanisierung des Arbeitslebens
- Andreas Armster

- 16. Aug.
- 1 Min. Lesezeit
Die Humanisierung des Arbeitslebens bezeichnet die Forderung, Arbeit und Technik an den Menschen anzupassen und die Bedingungen der Erwerbsarbeit human und sozial zu gestalten. Dabei sollen insbesondere die körperliche und psychische Gesundheit, die Fähigkeiten und die Interessen der Beschäftigten berücksichtigt werden. Ziel ist es, Belastungen zu verringern und die Arbeitsbedingungen menschengerechter zu gestalten. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 312 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen stellt seine Fließbandarbeit um, weil die Beschäftigten durch den hohen Zeitdruck stark belastet sind. Statt einer starren Taktbindung führt es beispielsweise teilautonome Gruppenarbeit ein. Dadurch erhalten die Beschäftigten mehr Entscheidungsspielraum und Handlungsspielraum und können ihre Arbeit stärker selbst mitgestalten.
May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag



Kommentare