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Hold-up-Problem

Ein Hold-up-Problem liegt vor, wenn ein Händler mit günstigem Preisimage dauerhaft an die niedrigen Preiserwartungen der Kunden gebunden ist. Weichen einzelne Preise davon ab (auch nur auf Marktniveau), empfinden Kunden dies als unfair oder enttäuschend, was zu Preisunzufriedenheit führt. (vgl. Pechtl 2014, S. 57 f.)


Beispiel: Ein Discounter gilt als „immer billig“. Verkauft er plötzlich eine Markenbutter zum normalen Marktpreis (nicht teurer als anderswo), reagieren Kunden verärgert und fühlen sich „abgezockt“, weil sie aufgrund des günstigen Preisimages einen niedrigeren Preis erwartet haben.


Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius

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