Hilfe zur Selbsthilfe
Hilfe zur Selbsthilfe ist ein Grundsatz der Entwicklungspolitik, bei dem Entwicklungsländer dabei unterstützt werden, eigene wirtschaftliche, soziale und politische Entwicklungsmöglichkeiten aufzubauen. Ziel ist es, dass insbesondere arme Bevölkerungsgruppen durch Eigenanstrengungen ihre Lebensbedingungen verbessern können. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 308)
Beispiel: Ein Entwicklungsprojekt stellt einer armen Dorfgemeinschaft Ausbildung und Unterstützung für den Aufbau eines eigenen landwirtschaftlichen Betriebs zur Verfügung. Die Menschen können dadurch langfristig selbst Einkommen erwirtschaften, anstatt dauerhaft von Hilfszahlungen abhängig zu sein.
May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag




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