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High-Yield-Anleihen

9. Sept.
1 Min. Lesezeit

High-Yield-Anleihen sind Anleihen von Emittenten mit schlechter Bonität und damit einem höheren Ausfallrisiko. Als Ausgleich bieten sie dem Anleger in der Regel höhere Zinsen als Anleihen mit guter Bonität. Sie werden auch als „Junk Bonds“ (Hochzinsanleihen) bezeichnet. (vgl. Schneck 2018, S. 459 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen mit einem schlechten Bonitätsrating gibt eine Anleihe über 10.000 € mit 8 % Zinsen aus. Der Anleger erhält jährlich 800 € Zinsen. Weil das Unternehmen eine höhere Wahrscheinlichkeit hat, seine Schulden nicht zurückzuzahlen, ist die Anleihe für den Anleger risikoreicher, bietet dafür aber eine höhere Verzinsung.


Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv

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