Herstellungsaufwandsquote
Die Herstellungsaufwandsquote gibt an, welchen Anteil die zur Leistungserstellung angefallenen Herstellungskosten am Umsatz haben. Sie zeigt damit, wie kostenintensiv der Produktionsprozess ist und wie stark Veränderungen der Herstellungskosten das Ergebnis beeinflussen. Eine steigende Quote kann auf sinkende Wirtschaftlichkeit hinweisen, eine sinkende Quote auf effizientere Leistungserstellung. (vgl. Roos 2024, S. 427 f.)
Beispiel: Ein Unternehmen erzielt Umsatzerlöse von 1.000.000 €. Die im selben Zeitraum angefallenen Herstellungskosten betragen 650.000 €. Die Herstellungsaufwandsquote liegt damit bei 65 %. Das bedeutet, dass 65 % des Umsatzes für die Herstellung der verkauften Produkte aufgewendet werden.
Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag




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