Hedonische Preise
- Andreas Armster

- 4. Mai
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Hedonische Preise sind ein Verfahren zur Qualitätsbereinigung von Preisindizes, bei dem mithilfe statistischer Analysen (z. B. Regression) ermittelt wird, wie stark einzelne Produkteigenschaften den Preis beeinflussen, um reine Preisänderungen von Qualitätsverbesserungen zu trennen. (vgl. Theiler 2012, S. 50)
Beispiel: er Preis eines Laptops steigt von 1.000 € auf 1.200 €, gleichzeitig verbessert sich aber die Leistung (z. B. schnellerer Prozessor, mehr Speicher). Mithilfe hedonischer Preise wird berechnet, welcher Teil der Preissteigerung auf die bessere Qualität zurückzuführen ist – z. B. 150 €. Die „echte“ Preissteigerung beträgt dann nur 50 €.
Theiler, W. (2012): Grundlagen der VWL: Makroökonomie. München: UVK/Lucius



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