Hawthorne-Experimente
- Andreas Armster

- 29. Juni
- 1 Min. Lesezeit
Die Hawthorne-Experimente (1924–1932) untersuchten ursprünglich den Einfluss der Arbeitsplatzbeleuchtung auf die Arbeitsleistung. Überraschenderweise stieg die Produktivität sowohl bei veränderter als auch unveränderter Beleuchtung an. Die Forscher erkannten, dass psychische und soziale Faktoren, wie Aufmerksamkeit, Führungsstil und Arbeitsklima, einen großen Einfluss auf die Leistung haben. Diese Studien zeigten, dass zwischenmenschliche Beziehungen am Arbeitsplatz wichtiger sind als rein technische Bedingungen. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 37 ff.)
Beispiel: In den Hawthorne-Experimenten wurde festgestellt, dass Arbeiter produktiver wurden, nicht nur weil die Beleuchtung besser war, sondern vor allem weil sie mehr Aufmerksamkeit von den Forschern erhielten und sich dadurch wertgeschätzt fühlten. Das zeigt, wie wichtig soziale Faktoren und Anerkennung für die Arbeitsleistung sind.
Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg


Kommentare