Handlungsbezogene Orientierung
- Andreas Armster

- 15. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Handlungsbezogene Orientierung betrachtet die Ausbildung aus der Perspektive der individuellen und gesellschaftlichen Situation der Lernenden. Sie legt den Fokus auf die Entwicklung und Veränderbarkeit von Schule, Unterricht und Lehr-Lern-Prozessen und begreift Ausbildung als Bildungsprozess, bei dem die Referendare Kompetenzen erwerben, die sie in ihr eigenes Konzept von Erziehung, Bildung und Unterricht integrieren können. (vgl. Kron/Jürgens/Standop 2024, S. 19 f.)
Beispiel: Wenn eine Referendarin während des Unterrichts beobachtet, wie Lernende auf unterschiedliche Erklärungsweisen reagieren, daraus eigene Methoden ableitet und daraufhin eine Unterrichtseinheit so anpasst, dass alle Lernenden die Inhalte besser verstehen.
Kron, F. W.; Jürgens, E.; Standop, J. (2024): Grundwissen Didaktik. 7. Auflage. München: Ernst Reinhardt



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