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Handelskalkulation

Die Handelskalkulation dient dazu, ausgehend vom Wareneinstandspreis den Verkaufspreis zu bestimmen, indem alle Handelskosten (z. B. Einkauf, Lagerung, Verkauf, Verwaltung) sowie Gewinnzuschläge berücksichtigt werden. Häufig erfolgt dies vereinfacht über einen einheitlichen Kalkulationszuschlag oder Kalkulationsfaktor, mit dem der Einstandspreis direkt zum Verkaufspreis hochgerechnet wird. (vgl. Schmidt 2022, S. 154 f.)


Beispiel: Ein Händler kauft ein Fahrrad zu einem Wareneinstandspreis von 400 € ein. Er verwendet einen Kalkulationsfaktor von 1,9, um schnell den Verkaufspreis zu bestimmen. Der Verkaufspreis ergibt sich somit zu 400 € × 1,9 = 760 €. Alternativ kann man mit einem Kalkulationszuschlag von 90 % rechnen, wodurch sich ebenfalls ein Verkaufspreis von etwa 760 € ergibt.


Schmidt, A. (2022): Kostenrechnung. Grundlagen der Vollkostenrechnung, Deckungsbeitragsrechnung und Plankostenrechnung sowie des Kostenmanagements. 9. Auflage. Stuttgart: Kohlhammer

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