Güterinzidenz
- Andreas Armster

- vor 3 Tagen
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Güterinzidenz bezeichnet die Analyse der realen Verteilungswirkungen staatlicher Aktivitäten, indem untersucht wird, wie öffentliche Ausgaben und Leistungen (z. B. Bildung, Gesundheit, Infrastruktur) die tatsächliche Güterversorgung und Dienstleistungsversorgung der Haushalte beeinflussen. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 223 f.)
Beispiel: Der Staat finanziert kostenlose öffentliche Schulen. Haushalte mit Kindern profitieren real durch besseren Zugang zu Bildung, auch wenn sie kein höheres Einkommen erhalten.
Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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