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Grundsatz der Widerspruchslosigkeit der Besteuerung

Der Grundsatz der Widerspruchslosigkeit der Besteuerung verlangt, dass das Steuersystem in sich logisch, widerspruchsfrei und systematisch aufgebaut ist, sodass steuerliche Ziele, Regeln und Instrumente einander nicht widersprechen und für Steuerpflichtige klar, verständlich und nachvollziehbar sind. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 198)


Beispiel: Wenn Zinseinkünfte einmal als Einkommen besteuert werden, dürfen sie nicht gleichzeitig nach anderen Regeln als steuerfrei gelten. Andernfalls widerspricht sich das Steuersystem und verletzt den Grundsatz der Widerspruchslosigkeit.


Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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