Grundsatz der Steuerneutralität
- Andreas Armster

- vor 4 Tagen
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Der Grundsatz der Steuerneutralität besagt, dass Steuern wirtschaftliche Entscheidungen (z. B. Konsum, Investition, Standortwahl) möglichst wenig verzerren und keinen ungerechtfertigten Einfluss auf Wettbewerb und Ressourcenallokation ausüben sollen. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 197 f.)
Beispiel: Wenn alle Unternehmen unabhängig von Branche oder Standort denselben Körperschaftsteuersatz zahlen, entscheidet der Markterfolg über Investitionen (nicht steuerliche Vorteile).
Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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