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Grundsatz der aktiven Steuerflexibilität

Der Grundsatz der aktiven Steuerflexibilität bezeichnet die Fähigkeit des Staates, durch gezielte und kurzfristige Änderungen von Steuersätzen oder Steuerregeln (diskretionäre Maßnahmen) konjunkturelle Schwankungen zu dämpfen, etwa durch Steuersenkungen in Rezessionen oder Steuererhöhungen in Boomphasen. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 197 f.)


Beispiel: In einer Rezession senkt der Staat befristet die Einkommensteuer, damit Haushalte mehr Nettoeinkommen haben und den Konsum steigern (die Wirtschaft wird aktiv stabilisiert).


Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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