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Gleichgewichtslohn

Der Gleichgewichtslohn ist der Reallohn, bei dem auf dem Arbeitsmarkt genau so viel Arbeit angeboten wie nachgefragt wird. Bei diesem Lohn herrscht Arbeitsmarktgleichgewicht, und die Beschäftigung entspricht der Vollbeschäftigung. Liegt der Lohn darüber, entsteht Arbeitslosigkeit; liegt er darunter, herrscht Arbeitskräftemangel. (vgl. Kulessa 2018, S. 334)


Beispiel: In einer Volkswirtschaft liegt der Gleichgewichtslohn bei 20 Euro pro Stunde. Bei diesem Lohn wollen genauso viele Menschen arbeiten, wie Unternehmen Arbeitnehmer einstellen möchten. Wenn der Lohn auf 25 Euro steigt, bieten mehr Menschen ihre Arbeitskraft an, als Jobs verfügbar sind – es entsteht Arbeitslosigkeit. Sinkt der Lohn auf 15 Euro, suchen weniger Menschen Arbeit, sodass Unternehmen nicht genug Arbeitskräfte finden.


Kulessa, M. (2018): Makroökonomie im Gleichgewicht. Praxis und Theorie. Konstanz/München: UVK Verlagsgesellschaft

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